Jan-Boris Schenkenbach

 

Um bezahltes Search Engine Marketing (SEM) kommt man – trotz SEO – gerade in der Anfangszeit nicht ganz herum. Beides sind tolle Möglichkeiten einen im Netz suchenden User  über ein themenaffines Umfeld auf seine Leistung aufmerksam zu machen. Auch mit knappen Budget können so Traffic und Bekanntheit erzielt werden. Auf Grund der hohen Bedeutung von Google im Suchmaschinenmarkt handelt es sich bei Google Adwords wohl um das bekannteste und bedeutendste Instrument zum Kauf von Werbeanzeigen in Ergebnisseiten der Suchmaschinen. Erfahrungen zeigen, dass die sog. Sponsored Links nur durch eine Optimierung der Kampagnen, d.h.Testen von verschiedenen Anzeigen und Landingpages erfolgreich sind. Auch hier gilt es durch Konkurrenzbeobachtung, saisonale Anpassung der Anzeigengestaltung sowie stetige Kostenkontrolle und Keywordpflege die Keyword-Kampagnent kontinuierlich zu überprüfen und zu optimieren. Durch regelmäßiges Controlling in Form von Reports und Analysen lässt sich dabei die Kontrolle über Kosten und ROI behalten. Voraussetzung für eine erfolgreiche SEM-Kampagne ist die genaue [...weiterlesen]

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wie bereits in dem Beitrag zur Barrierefreiheit angesprochen, ist es von äußerster Bedeutung die Usability der Landing Page zu optimieren. Dafür sollten  Aufbau (Inhaltlich, Formal) und Abläufe (schnelle Ladezeit, geringe Klicktiefe..) optimiert und userorientiert gestaltet werden.  Unterstützung bei der Erfolgsmessung können dann  im weiteren Tracking Tools (z.B. Google Analytics) liefern. Es gilt dem User einen Mehrwert zu bieten und ihn zum Verweilen zu animieren. Dafür sollte die Seite übersichtlich, schnell, ansprechend, aktuell und interessant gestaltet sein. Auch ist zu überlegen die Usability extern testen und zertifizieren zu lassen (TÜV Siegel). URL und Keywords Neben einer griffigen URL müssen relevante Keywords gefunden werden, auf die die Seite im weiteren optimiert wird. Zu diesem Zweck, stellt das Netz mit Adwords oder Sistrix schon gute Tools bereit. Zu Anfang steht dabei eine Analyse der Mitbewerber und der Suchverhaltensmuster der User, um herauszubekommen welche Schlüsselwörter am erfolgversprechendsten sind, um [...weiterlesen]

 

Nach Schlüssel und Geldbörse stellt das Mobiltelefon wohl den privatesten Gegenstand dar. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung sind die mobilen Endgeräte in der Vergangenheit nun einiges „smarter“ geworden und bündeln eine Vielzahl von Funktionen. Noch stellt Nokia mit seinem „Vorsmartphonedynosaurier“ Symbian  das am weitesten verbreitetste Handy Betriebssystem. Bei den Smartphonebetriebssystemen hat allerdings Android verbreitungstechnisch bereits die Nase vorn. Zieht man allerdings in Betracht, dass – abgesehen von Iphones – beinah jedes aktuelle Handy auf Google läuft, fällt der Vorsprung geringer aus als man annehmen würde. Auch werden künftig eher mehr Apps für das Apple System produziert werden- bedingt durch den Signifikat besseren App-Absatz über Itunes im Vergleich zu Android Apps. . Die Annehmlichkeiten dieser Form der Alltagserleichterung bietet nun wiederum auch für Werbetreibende eine Chance. Die überall-zu-jeder-Zeit Erreichbarkeit lässt tendenziell mehr spezifischere kaufverhaltensrelevante Rückschlüsse zu und der Konsument kann zielgerichteter angesprochen werden. QR Code Ein Beispiel für die erweiterten kommunikativen [...weiterlesen]

 

Liebe Leserinnen und Leser, der Begriff  “Guerilla Marketing” geht auf Jay Conrad Levinson zurück und ist dem millitärischen entlehnt. Guerilla stellt dabei die Verkleinerungsform von Guerra (Krieg) dar und steht also für einen Kleinkrieg oder ein Scharmützel. Dabei kommt es darauf an, einem millitärisch überlegenen Gegner auszuweichen und selbst einen strategisch günstigen Moment des Zusammentreffens hinsichtlich Ort und Zeitpunkt zu bestimmen. Der Guerillero weiss was der Feind plant, umgekehrt der Feind nicht was der Guerillero im Schilde führt. Im Marketing werden dabei orginelle und unkonventionelle, überraschende und aussergewöhnliche Werbeaktionen verstanden, die Aufmerksamkeit erregen. Die Aktionen sollten einmalig und aufsehenerregend sein, um damit als  aussergewöhnliches Ereignis wahrgenommen zu werden. Das Ziel ist es, dem Publikum Aussergewöhnliches zu bieten, es zu faszinieren und zu überraschen. Es ist eine Strategieform ausserhalb der klassischen Werbekanäle – also dem Below the line zuzuordnen. Der Konsument kommt dabei in Situationen mit der Werbung in Berührung, die seinem [...weiterlesen]

 

Liebe Leserinnen und Leser, immerhin – rund 80% der behinderten Menschen in Deutschland sind im Netz aktiv! Vor allem Personen mit Sehschädigungen, chronischen Krankheiten, Gehörschädigungen und Schädigungen der Muskulatur kennen sich gut mit dem Medium Internet aus. Auch die immer größer werdende Anzahl der sogenannten “Silver Surfer” wird in Zukunft bei der Realisierung von Web Auftritten berücksichtigt werden müssen. Vor allem durch unübersichtliche Navigationen und schwer lesbare Texte ist es für diese Personen die Nutzung des Internet stark erschwert. Ziel sollte es sein, Barrierefreiheit („Accessibility”) sicherzustellen, um nicht acht Millionen behinderte Menschen in Deutschland von der Nutzung aus zuschließen. Dabei sollten keine Sonderlösungen für behinderte oder alte Menschen entwickelt werden – vielmehr sollten die Seiten so konzipiert sein, dass sie von allen Benutzergruppen uneingeschränkt genutzt werden können. Trotz der Aktualität des Themas wissen noch nicht immer alle Webentwickler, Redakteure und Manager um die Bedeutsamkeit der Barrierefreiheit. So sind 86% der [...weiterlesen]

 

Liebe Leserinnen und Leser, Facebook, MeinVZ und nun auch Google+ – Nutzer eines sozialen Netzwerkes erstellen Profile und erschaffen ein Netzwerk, indem sie sich zu Freunden im Netzwerk selbst verbinden oder reale Bekanntschaften dorthin einladen. So besteht hier die Möglichkeit mit relativ geringem Mittelaufwand einen hohen Nutzerkreis ansprechen zu können. Beim Einzug in Social-Networks  ist ein nicht zu unterschätzendes Maß an Kreativität gefordert. Um erfolgreich zu sein, muss hier schon ein Mehrwert in der Interaktion  geboten werden und vor allem die natürliche, virale Beschaffenheit der bestehenden Netzwerke genutzt werden. Die Markenbotschaften dürfen nicht mit Zwang in die Community „gepushed“ werden, sondern sollen sich optimalerweise selbstständig viral verbreiten. In Social-Networks  muss man mit den anderen Teilnehmern oder Fans erst ins Gespräch kommen und akzeptiert werden. Traditionelle “Bitte kauf mich”-Kampagnen sollten über diesen Kanal nicht an die Nutzer getragen werden, da diese hier als störend und langweilig empfunden werden und das Gefühl [...weiterlesen]

 

Sehr geehrte Leser, da der Anspruch, die Zufriedenheit aller Kunden erfassen zu können hinsichtlich des damit verbundenen Aufwandes etwas zu hoch gegriffen ist, bietet es sich allem zuvorderst an, eine Vorselektion der Kunden nach bestimmten Kriterien vorzunehmen. Es sei dafür erst einmal der BtoB  Bereich  betrachtet. Auch können natürlich Unterschiede in der Vorgehensweise  auf Grund verschiedener Naturen des Produktes bzw. der  Leistung bestehen. Dazu gilt es allem zuvorderst die Kundenstruktur Ihre Kundendaten aufzubereiten, um sich einen genaueren Überblick zu verschaffen – welcher Kunde hat wie oft, welches Produkt gekauft? Im nächsten Schritt könnte dann probiert werden abzuschätzen, welches Potential der entsprechende Kunde haben könnte – dabei können Betriebsgröße und Warensortiment als Anhaltspunkte dienen, aufgrund derer hochgerechnet werden könnte, wenn aussagekräftigere Kennzahlen wie Umsatz, Steuern oder Gewinn des Unternehmens fehlen und dieses mit den tatsächlich getätigten Umsätzen des jeweiligen Kunden ins Verhältnis zu setzen. Interessant und befragungsrelevanter sind nun die Kunden, [...weiterlesen]

 

Sehr geehrte Leser, die folgende Abbildung verdeutlicht, wie sehr sich die Nutzer bei Produktinformationen sich auf das Internet stützen. Addiert man die Privaten Blogs (welches ein wesentlicher Bestandteil des Web 2.0 ist), Internetseiten von Unternehmen mit Nutzerkommentaren und Internetseiten mit Nutzerkommentaren so kommt man auf ein Prozentsatz von 73 %. Auffallend sind jedoch die Internetseiten mit Nutzungskommentaren und die privaten Blogs, die zusammen 51% des Gesamtanteils ausmachen. Die Abbildung verdeutlicht die Relevanz und Popularität, die Blogs heuer genießen. Die Entstehung von Blogs lässt sich auf Mitte der 90er Jahre zurückführen. Nutzer begannen eine Art Online-Tagebuch zu führen. Heutzutage erlauben neue Nutzer-orientierte Content Management-Tools einen Blog auch ohne weitere technische Kenntnisse zu nutzen. Blogs können als Website in Journal-Form betrachtet werden. Sie werden von einem oder mehreren Autoren geführt.  Die Beiträge sind in chronologischer Reihenfolge sortiert, beginnend mit dem aktuellsten Beitrag, gefolgt von den älteren. Die Posts werden archiviert und können [...weiterlesen]

 

Microblogs wie Twitter vermischen Elemente herkömmlicher Blogs mit Instant-Messaging. Mit diesen Status – Kurzmitteilungen, die auf eine bestimmte Zeichenlänge (meistens um die 140 Zeichen – in Anlehnung an die SMS Zeichenlänge) beschränkt sind, lassen sich schnell Kurzinformationen mit anderen Nutzern austauschen. Der Altersdurchschnitt bei Twitter ist allein von 2008 auf 2009 von 24 auf 33 Jahre gestiegen. 11% der Nutzer waren sogar über 45 Jahre alt. Die Nutzer lassen sich als in  höchstem Masse Online-affin bezeichnen und tendenziell den Frühadaptoren zuordnen. Demnach bringen sie im Allgemeinen eine recht hohe Sozialkompetenz mit, sind dabei innovativ, technisch kompetent,  beeinflussen sich wechselseitig, sind weltoffen und haben eine hohe Medienaufnahme; daher sind sie  als Meinungsführer in ihrem Umfeld für verschiedene produktbezogene Kategorien akzeptiert und demgegenüber sehr aufgeschlossen. Interessiert man sich für die Beiträge eines bestimmten Users kann man diesem „Followen“ – ihm also folgen; daraufhin abonniert man dann dessen Beiträge, die Tweets. Die Postings [...weiterlesen]

 

  Twitter, Facebook und Co. sind als Instrumente der Kommunikationspolitik eines Unternehmens mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Eine Partizipation in den Communities bedingt allerdings die dauerhafte und nachhaltige Pflege eines authentischen und glaubwürdigen Dialoges. Werden die dabei erteilten Informationen als nützlich angesehen und ist man erst einmal als wertvoller Ideenbringer  wahrgenommen und akzeptiert worden, bietet sich darüber die Möglichkeit eine Art Meinungsführerstatus innerhalb der Community zu erlangen. Im Folgenden erfüllen die User der Communities eine Multiplikatorfunktion und so kann es über deren Weiterempfehlungen zu schnellen und kostengünstigen viralen Effekten kommen. Dabei sollten werbenahe und plakative Handlungsaufforderungen nach dem Motto “Jetzt bei XX  registrieren” tunlichst vermieden werden. Allerdings lässt sich indirekt auf die Mehrwerte der eigenen Leistung aufmerksam  machen.  Bspw. “Heute für jeden neuen Nutzer 10% Rabatt in unserem Online-Shop”. Zusammenfassen lassen sich folgende wichtige Punkte ausmachen, die es für eine erfolgreiche Social Media Strategie zu berücksichtigen gilt: Angemessen Es ist bei [...weiterlesen]

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