Twitter, Facebook und Co. sind als Instrumente der Kommunikationspolitik eines Unternehmens mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Eine Partizipation in den Communities bedingt allerdings die dauerhafte und nachhaltige Pflege eines authentischen und glaubwürdigen Dialoges. Werden die dabei erteilten Informationen als nützlich angesehen und ist man erst einmal als wertvoller Ideenbringer wahrgenommen und akzeptiert worden, bietet sich darüber die Möglichkeit eine Art Meinungsführerstatus innerhalb der Community zu erlangen. Im Folgenden erfüllen die User der Communities eine Multiplikatorfunktion und so kann es über deren Weiterempfehlungen zu schnellen und kostengünstigen viralen Effekten kommen. Dabei sollten werbenahe und plakative Handlungsaufforderungen nach dem Motto “Jetzt bei XX registrieren” tunlichst vermieden werden. Allerdings lässt sich indirekt auf die Mehrwerte der eigenen Leistung aufmerksam machen. Bspw. “Heute für jeden neuen Nutzer 10% Rabatt in unserem Online-Shop”. Zusammenfassen lassen sich folgende wichtige Punkte ausmachen, die es für eine erfolgreiche Social Media Strategie zu berücksichtigen gilt: Angemessen Es ist bei [...weiterlesen]
Die Copy Strategy bildet den Rahmen für die kreative Ausgestaltung der Werbebotschaft. Elemente der Copy Strategy sind: Consumer Benefit/ USP: Dies sind Kundennutzen und einzigartiger Produkt- bzw. Verkaufsvorteil. Er sollte wichtig, wahrnehmbar und dauerhaft sein. Ferner sollte er eine klare, eindeutige und gegenüber Wettbewerbern differenzierende Positionierung ermöglichen und einen ebenso abgrenzbaren Nutzen kommunizieren. Rheason Why: Begründung des Verkaufsversprechens. Beweisführung zB über Problemlösungseigenschaften des Produktes. Testimonials erhöhen signifikant die Werbewirkung: Erfahrungswerte zeigen, dass Werbung mit Testimonials eine doppelte bis dreifache Erinnerungswirkung erzielen. Bei den Werbeempfängern sollen Prozesse ausgelöst werden, die eine Identifikation mit gezeigten Personen und beworbenem Produkt ermöglichen. Das Verhalten der Testimonials soll nachgeahmt werden – denn Sie besitzen meist Vorbildfunktion. Arten von Testimonials sind: Stars, Experten„Typische“ Konsumenten oder Kultfiguren. Die Auswahl eines Testimonials erfolgt dabei nach Glaubwürdigkeit, Sympathie oder Fit zum Produkt. Gestaltung: (Tonality und Design): Es muss über die Art der Werbung, den Stil, die Atmosphäre und den [...weiterlesen]
Von 1907-1914 führte Peter Behrens erstmals ein einheitliches Unternehmens-Erscheinungsbild ein und gilt seither als Erfinder des Corporate Design. Er arbeitete damals als AEG-Berater und schuf die Voraussetzung für das heutige Corporate Design. Grundsätzlich versteht man unter diesem Begriff das komplette Erscheinungsbild eines Unternehmens. Corporate Design macht einen Teilbereich der Unternehmensidentität, auch bekannt unter Corporate Identity, aus und befasst sich mit der Gestaltung von Kommunikationsmitteln und der Gestaltung des Produktdesigns. Dabei umfasst die Gestaltung das Logo, das Briefpapier, die Visitenkarten, den Prospekt oder die Broschüre (Imagebroschüre). Aber auch andere Werbemittel können im Rahmen des Corporate Design gestaltet werden. Unternehmen, die ein solches Erscheinungsbild professionell umsetzen wollen, wenden sich in der Regel an eine entsprechende Agentur. Es kann nötig sein, mehrere Agenturen zu beauftragen, da sich zum Beispiel eine Werbeagentur der Gestaltung der Werbemittel widmet, während eine andere Agentur sich um die Gestaltung des Internetauftritts kümmert. Selbst die Geschäftsausstattung, die ganz im [...weiterlesen]
Ich las am Feiertag ein Büchlein “Märchenstunde für Manager” verlegt im Coppenrath Verlag. Insgesamt sehr kurzweilig, da sehr lustig und teils erschreckend realitätsnah. Zum Ende der Geschichten, stolperte ich über die netten Definition von Rotkäppchen und Das tapfere Schneiderlein, die ich auf Grund des Marketingbezugs erwähnen möchte: Rotkäppchen Aufstrebende Jungunternehmerin im Catering-Bereich (CI: rote Kappe) gerät vom rechten Wege ab und wird von einem Branchenriesen geschluckt, kommt aber durch den Einsatz eines beherzten Dienstleisters mit dem Schrecken davon. Das tapfere Schneiderlein Dank einer genialen Werbekampagne (“Sieben auf einen Streich”) erreicht ein pfiffiger Handwerksmeister seine Aufnahme in erste Gesellschaftskreise und wird zum Geschäftsführer benannt. Mehr Informationen zu diesem Buch, finden Sie hier auf der Seite des Coppenrath Verlags.
Was für den Arzt das Stethoskop ist, ist für den Werbefachmann das Corporate Design – das zentrale Werkzeug erfolgreicher Unternehmenskommunikation und Markenführung. Dabei kommt es letztlich nicht immer nur auf Standards, wie Definitionen für Farbe und Typografie oder Gestaltung des Layouts und Geschäftsausstattung an. Als Teil der Unternehmensidentität, der Corporate Identity, beinhaltet das Corporate Design die Gesamterscheinung eines Unternehmens. „Fällt ins Auge – bleibt im Kopf“ lautet hier die Devise. Was sich einmal visuell eingebrannt hat, wird so schnell nicht wieder vergessen. Doch wie erregt man im Marken- und Produktdschungel Aufmerksamkeit? Durch Provokation? Durch die richtige Strategie? Oder durch starke Ellenbogen? Wichtig ist vor allem die dauerhafte Wiedererkennung – ein roter Faden sozusagen. Ist das Corporate Design erst einmal in trockenen Tüchern, bringt es Schwung ins Unternehmen und ist von großem Nutzen. Das beste Beispiel ist und bleibt einer der größten Hersteller für Erfrischungsgetränke: Coca Cola hat Ihr Corporate Design [...weiterlesen]


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