Guerilla Marketing

 

Liebe Leserinnen und Leser, der Begriff  “Guerilla Marketing” geht auf Jay Conrad Levinson zurück und ist dem millitärischen entlehnt. Guerilla stellt dabei die Verkleinerungsform von Guerra (Krieg) dar und steht also für einen Kleinkrieg oder ein Scharmützel. Dabei kommt es darauf an, einem millitärisch überlegenen Gegner auszuweichen und selbst einen strategisch günstigen Moment des Zusammentreffens hinsichtlich Ort und Zeitpunkt zu bestimmen. Der Guerillero weiss was der Feind plant, umgekehrt der Feind nicht was der Guerillero im Schilde führt. Im Marketing werden dabei orginelle und unkonventionelle, überraschende und aussergewöhnliche Werbeaktionen verstanden, die Aufmerksamkeit erregen. Die Aktionen sollten einmalig und aufsehenerregend sein, um damit als  aussergewöhnliches Ereignis wahrgenommen zu werden. Das Ziel ist es, dem Publikum Aussergewöhnliches zu bieten, es zu faszinieren und zu überraschen. Es ist eine Strategieform ausserhalb der klassischen Werbekanäle – also dem Below the line zuzuordnen. Der Konsument kommt dabei in Situationen mit der Werbung in Berührung, die seinem [...weiterlesen]

 

Ein bekannter Verlag mit der Fliege machte letztes Jahr Werbung mit 200 lebendigen Fliegen. Diese Fliegen wurden mit Bannern bestückt und sausten durch die Frankfurter Buchmesse und sorgte so für großes Aufsehen. Virales Marketing war gestern, fliegales Marketing ist heute. Wir hoffen nur das wirklich keiner Fliege was passiert ist, aber finden die Idee des Fliegenbanners klasse.

 

ergänzend zum Guerilla-Marketing Beitrag der vorletzten Woche.

 

Heute möchte ich Ihnen das Thema „Guerilla Marketing“ ein wenig näher bringen. Was umschreibt der Begriff „Guerilla Marketing“, der vor ca. 15 Jahren von Jay C-Levinson erfunden wurde, eigentlich? Dazu zunächst die Wikipedia-Definition: „Guerilla-Vermarktung bezeichnet die Wahl ungewöhnlicher Aktionen im sogenannten Marketing, die mit untypisch geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung erzielen sollen.“  Lesen Sie auch hier weiter. Die Taktik ist einfach mit Hilfe von 4 wesentlichen Punkten zu umreißen. Gerne würde ich dies am Paradebeispiel von Cash-Machine verdeutlichen: Die Zielgruppe war in diesem Fall Studenten, die sich auf der Internetplattform von Cash-Machine registrieren sollten 1.) Auftauchen Es empfiehlt sich den Überraschungseffekt auszunutzen und somit die Aufmerksamkeit auf sich bzw. sein Unternehmen oder besser gesagt Marke zu lenken. In diesem Fall waren es ca. 180 als Panzerknacker verkleidete Menschen, die ohne Vorankündigung Hörsäle an über 20 Universitäten in Deutschland stürmten und wüst mit Geldscheinen um sich warfen, um kurze Zeit später [...weiterlesen]

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