Liebe Leserinnen und Leser, Facebook, MeinVZ und nun auch Google+ – Nutzer eines sozialen Netzwerkes erstellen Profile und erschaffen ein Netzwerk, indem sie sich zu Freunden im Netzwerk selbst verbinden oder reale Bekanntschaften dorthin einladen. So besteht hier die Möglichkeit mit relativ geringem Mittelaufwand einen hohen Nutzerkreis ansprechen zu können. Beim Einzug in Social-Networks ist ein nicht zu unterschätzendes Maß an Kreativität gefordert. Um erfolgreich zu sein, muss hier schon ein Mehrwert in der Interaktion geboten werden und vor allem die natürliche, virale Beschaffenheit der bestehenden Netzwerke genutzt werden. Die Markenbotschaften dürfen nicht mit Zwang in die Community „gepushed“ werden, sondern sollen sich optimalerweise selbstständig viral verbreiten. In Social-Networks muss man mit den anderen Teilnehmern oder Fans erst ins Gespräch kommen und akzeptiert werden. Traditionelle “Bitte kauf mich”-Kampagnen sollten über diesen Kanal nicht an die Nutzer getragen werden, da diese hier als störend und langweilig empfunden werden und das Gefühl [...weiterlesen]
Social Media Marketing
Sehr geehrte Leser, die folgende Abbildung verdeutlicht, wie sehr sich die Nutzer bei Produktinformationen sich auf das Internet stützen. Addiert man die Privaten Blogs (welches ein wesentlicher Bestandteil des Web 2.0 ist), Internetseiten von Unternehmen mit Nutzerkommentaren und Internetseiten mit Nutzerkommentaren so kommt man auf ein Prozentsatz von 73 %. Auffallend sind jedoch die Internetseiten mit Nutzungskommentaren und die privaten Blogs, die zusammen 51% des Gesamtanteils ausmachen. Die Abbildung verdeutlicht die Relevanz und Popularität, die Blogs heuer genießen. Die Entstehung von Blogs lässt sich auf Mitte der 90er Jahre zurückführen. Nutzer begannen eine Art Online-Tagebuch zu führen. Heutzutage erlauben neue Nutzer-orientierte Content Management-Tools einen Blog auch ohne weitere technische Kenntnisse zu nutzen. Blogs können als Website in Journal-Form betrachtet werden. Sie werden von einem oder mehreren Autoren geführt. Die Beiträge sind in chronologischer Reihenfolge sortiert, beginnend mit dem aktuellsten Beitrag, gefolgt von den älteren. Die Posts werden archiviert und können [...weiterlesen]
Microblogs wie Twitter vermischen Elemente herkömmlicher Blogs mit Instant-Messaging. Mit diesen Status – Kurzmitteilungen, die auf eine bestimmte Zeichenlänge (meistens um die 140 Zeichen – in Anlehnung an die SMS Zeichenlänge) beschränkt sind, lassen sich schnell Kurzinformationen mit anderen Nutzern austauschen. Der Altersdurchschnitt bei Twitter ist allein von 2008 auf 2009 von 24 auf 33 Jahre gestiegen. 11% der Nutzer waren sogar über 45 Jahre alt. Die Nutzer lassen sich als in höchstem Masse Online-affin bezeichnen und tendenziell den Frühadaptoren zuordnen. Demnach bringen sie im Allgemeinen eine recht hohe Sozialkompetenz mit, sind dabei innovativ, technisch kompetent, beeinflussen sich wechselseitig, sind weltoffen und haben eine hohe Medienaufnahme; daher sind sie als Meinungsführer in ihrem Umfeld für verschiedene produktbezogene Kategorien akzeptiert und demgegenüber sehr aufgeschlossen. Interessiert man sich für die Beiträge eines bestimmten Users kann man diesem „Followen“ – ihm also folgen; daraufhin abonniert man dann dessen Beiträge, die Tweets. Die Postings [...weiterlesen]
Sehr geehrte Leser, in den vorangegangenen Blog- Beiträgen “Der Wettbewerbsvorteil Wissen” und “Wissen managen” bin ich auf die Bedeutung und Komplexität, die sich hinter dem Wissensbegriff verbirgt eingegangen und habe dabei Begrifflichkeiten, Wissensarten, und -träger erläutert. Nun bringen Web 2.0 Anwendungen vielfältige neue Kommunikations- und Kollaborationsmöglichkeiten mit sich. Können sie Unternehmen für das Wissensmanagement dienlich sein? Dieser Frage möchte ich an den kommenden Dienstagen eine Blog-Serie widmen. Auf die verschiedenen Ausprägungsformen des Web 2.0 in Form von Social Media möchte ich dabei an dieser Stelle nicht erneut eingehen – diese wurden bereits in dem Blog-Beitrag “Social-Media des Web 2.0″ behandelt. Zunächst lassen sich Web 2.0 Anwendungen u.a. nach den Funktionalitäten charakterisieren, die sie bereitstellen. McAffe fasst diese in dem Begriff SLATES zusammen: Search, links, authoring, tags, extensions, signals. „Search“ und „Tags“ implizieren, dass beigetragene Inhalte einfach auffindbar gemacht werden bzw. durch Tagging können dazu einfach strukturierende Metadaten beigetragen werden. „Links“ [...weiterlesen]
…oder eine der aktuell besten Werbemöglichkeiten überhaupt? Lieber Leser, wissen Sie diesbezüglich bereits mehr als ich? Das Thema ist Werbung auf Facebook. Am Samstag plagte mich zeitweilig die Langeweile, also aktualisierte ich mein Profil auf Facebook,was ich vorher mangels Zeit und Interesse noch nie gemacht hatte. Wer braucht schon Freunde bei Facebook, wenn man echte Freunde hat, die man auch regelmäßig in der Realität trifft? Außerdem braucht das Kümmern um ein Profil bei xing ebenfalls Zeit und wieviele Identitäten soll man denn noch eigentlich pflegen (müssen)? Fazit: Ich bin doch ein wenig skeptisch ob sich meine Gesprächspartner bei Facebook finden. Bei der Durchsicht meines Profils, stieß ich unvermittelt auf das nette Knöpfchen “Wirb für dein Unternehmen”! Dein? Seit wann sind wir per du? Wie soll denn da die Botschaft aussehen? “Ey Du mein Freund, brauchste ne Werbeagentur, dann schreib doch hier mal aus!” – vielleicht so? Aber wer soll sowas [...weiterlesen]
Kürzlich sprach ich mit einem anderen Unternehmer aus dem Mittelstand über das Thema Social-Media und dessen Versuch der Social-Media Integration in seine Unternehmens-Kultur bzw. Struktur. Der Grund für das Gespräch war die Tatsache, dass der Kollege, wir nennen ihn einfach einmal Müller, nach einem ambitionierten Socialmedia Frühstart in Form von Blog, Twitter, Facebook, etc. feststellte, dass sich Social-Media für sein Unternehmen nicht lohne. Dazu die Historie und die Argumentationskette: Erste eigene Versuche mit Unternehmensblog durch Müller selbst und kurze Zeit später folgt ein begeisterter Start bei Twitter. Müller beginnt mit einer Facebook-Fanpage, allerdings eher als Platzhalter für sein Unternehmen. Dann stellt Müller fest, dass das redaktionell wertvolle Bedienen sämtlicher Netzwerkbedürfnisse enorme Zeit erfordert und delegiert das Twittern an einen Mitarbeiter. Nun stellt Müller fest, dass die Kontrolle genausoviel Zeit in Anspruch nimmt, wie er selbst benötigen würde, ausserdem ist er mit den teils wenig qualifizierten sprachlichen Ausführungen des Mitarbeiters ohnehin [...weiterlesen]
Betrachtet man es von der Backlink-Seite: Nein! Denn sämtliche auf twitter geposteten Links besitzen das „nofollow“-Attribut. Das Twittern also gleich sein lassen? Nein! Denn der weltweit größte Microblogging Dienst wächst und wächst und wächst… und mit ihm die wunderbare Möglichkeit, sich mit interessanten Leuten zu vernetzen, Neues zu erfahren und eigenen Mehrwert mitzuteilen. Klar, man sollte jetzt nicht einfach wild drauf loslegen und blindlings jedem folgen, sondern nach den „richtigen“ Followers suchen. Wer die sind, muss letztendlich jeder für sich entscheiden. Worum es geht, ist die Vernetzung, die letztendlich für Aufmerksamkeit sorgt und Menschen auf einen aufmerksam machen. Und „nofollow“ hin oder her. In Kombination mit z.B. einem Blog ist twitter einfach grandios. Apropos: Wir twittern auch – folgen sie uns doch!


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