In unserer Montags-Serie möchten wir interessierten Laien kurz und verständlich diverse Teilbereiche des Marketings und deren Funktionsweise erklären. Wenn Marketing-Fachleute diesen Erklärungen etwas Fachliches hinzufügen möchten, so freuen wir uns, wenn Sie dies über die Kommentarfunktion ergänzen. Vielen Dank!
Google Adwords – So funktioniert’s:
Auch wenn manche Privatpersonen und Unternehmen über die immer größere Ausdehnung des Angebotes der Firma Google die Stirn runzeln, kommt gerade im Bereich Marketing kaum mehr jemand um den Branchenriesen herum. Wer selbst ein Produkt oder eine Dienstleistung bewerben möchte und hierbei nicht alleine nur Flugzettel an Straßenlaternen kleben will, dürfte längst schon Adwords für sich entdeckt haben – ein Werbeservice des Konzerns, der seit dem Jahr 2000 zur Verfügung steht und heute kaum mehr als erfolgreiches Marketing von einer Webseite wegzudenken ist.
Für die Nutzung von Adwords ist eine vorherige Registrierung notwendig, hiernach liegt die Gestaltung einer Werbeanzeige ganz in der Hand der Nutzer. Wer jetzt schon anfängt, eifrig Flash-Animationen zu basteln sollte sich jedoch bremsen: Textuelle Elemente oder GIF Banner sind möglich, wobei die zu verlinkende URL oder der Beschreibungstext maximal 35 Zeichen lang sein sollte. Deutlich länger darf hingegen die Ziel-URL sein, auf die bei einem Klick auf die Werbeanzeige verwiesen wird. Schließlich macht es keinen Sinn, auf der Hauptseite von Amazon zu laden, wenn sich der Werbekunde eigentlich für ein ganz bestimmtes Buch oder Musikalbum interessiert.
Hat man sich schließlich die kurze Werbeanzeige seiner Träume zusammengebastelt, geht es ans Anlegen der richtigen Keywords, denn genau auf diese achtet Adwords bei der Einblendung der Werbeanzeigen für den richtigen Kundenkreis. Schließlich soll das Marketing mit Hilfe von Google auch genau die Menschen ansprechen, die zum Beispiel wegen ihrer Suchergebnisse bei der namhaften Suchmaschine sich für das eigene Angebot interessieren könnten.
Neben dem Schalten der soeben erstellten Werbeanzeigen bei der Suchmaschine selbst, werden mit Hilfe von Adwords diese Anzeigen auf Wunsch auch bei Partnerseiten eingeblendet, die im Such- oder Content-Netzwerk der Firma vorhanden sind. Gehört man als Betreiber einer Webseite also selbst zum Google Adsense Kunden, werden auch auf der eigenen Homepage entsprechende Anzeigen präsentiert, die als Werbeanzeigen anderer Unternehmen oder Privatpersonen angelegt wurden.
Nach einigen Jahren der Entwicklung ist man bei der Nutzung von Adwords jedoch nicht mehr alleine darauf angewiesen, das mit Hilfe der Keyword-Optimierung eine bestmögliche Platzierung der eigenen Anzeige in Suchmaschinen oder auf sonstigen Webseiten stattfindet. Noch gezielter lässt sich beispielsweise durch Sonderprogramme wie Google Earth oder Maps ein aussagekräftiges Marketing betreiben, dass die eigene Werbeanzeige ganz gezielt auf Landkarten positioniert. Somit dürfte es potenziellen Kunden kaum schwerfallen, jeden Werbenden mit seinem Produkt bzw. seiner Dienstleistung nicht nur im Netz aufzuspüren, sondern auch ganz gezielt in der realen Welt. In einem solchen Kartenumfeld wird es dabei auch möglich gemacht, einzelne Produktbilder mit in die Anzeige einzubinden. Wer also die neusten Speisen in seinem Restaurant schnell und unkompliziert an den Mann bringen möchte oder aufzeigen will, wo sich der allerbeste Schlüsseldienst der Stadt befindet, erhält so googlebasiert die allerbesten Möglichkeiten, zielgerichtet für sich zu werben.
Häufig liest man: Google Adwords hat mir nichts gebracht, ich habe nur Geld verbrannt. Wenn man Shopbetreiber ist, ein monatliches Werbebudget im mittleren dreistelligen Bereich aufwärts zur Verfügung hat und nicht über eigene hervorragende Kenntnisse über google adwords verfügt, empfiehlt sich das Einschalten externer Fachleute. Hierzu gibt es zertifizierte Google Spezialisten oder Agenturen, die in der Regel über fundierte Kenntnisse der Materie verfügen und bei google entsprechende recht anspruchsvolle Prüfungen ablegen mussten um zertifiziert zu werden.











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