Was ist ein Blog denn überhaupt…?

Laut Wikipedia bedeutet Blog: Ein Blog oder auch Weblog, Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Bei Interesse lesen Sie  hier weiter

Es gibt die verschiedensten Variationen des Bloggens:

Der Eine bloggt um Andere an seinen Urlaubserlebnissen teilhaben zu lassen, der Andere sieht im Bloggen die Möglichkeit sich und seine ganz persönlichen Meinungen zu präsentieren und wieder Andere sehen in diesem Instrument die Chance ihr Unternehmen oder Schwerpunkte des Unternehmens nach außen hin zu transportieren und mit „Branchengenossen“ in Dialog zu treten oder einfach nur Erfahrungswerte zu vermitteln bzw. auszutauschen. Letztere Variante sollte im Folgenden weiter beleuchtet werden.

Was sollte man eigentlich alles beim Bloggen beachten?

1.)    Wichtig ist, dass man regelmäßig bloggt und nicht nur einmal im Monat. Zudem sollte zwischen den einzelnen Blogbeiträgen auch ein inhaltlicher Zusammenhang erkennbar sein. Es ist wenig zielführend, wenn ich als Internetagentur einen Blogbeitrag über die neu erschienenen  Arbeitslosenstatistik in der Bundesrepublik Deutschland veröffentliche und mich tags darauf über neue Techniken für die Erstellung einer Website auslasse.

2.)    Ziel eines jeden Blogbeitrages sollte es grundlegend sein, im Leser selbst Interesse für das verfasste Thema zu entwickeln. Was gibt es beispielsweise Neues aus der Welt des Internetmarketings, welchen äußerst attraktiven und lukrativen Auftrag habe ich wie und auf welche Art und Weise abgeschlossen und welche Probleme entstanden unter Umständen während der Abwicklung. Themen,  die für branchenähnliche Unternehmen ebenfalls interessant sein könnten. Ziel ist es in erster Linie, Andere mit einem interessanten Informationsgehalt zu versorgen. Der Leser sollte sich sofort angesprochen fühlen und denken:

Mensch, genau das gleiche Problem habe ich auch schon gehabt!

Der Leser hat in der Regel die Möglichkeit zu kommentieren, sollte er also eine Lösung zu diesem Thema haben, so kann er diese sogleich als Kommentar veröffentlichen. Durch erneute Reaktion durch den Autor kann unter Umständen sogar eine reale (Geschäfts-)Beziehung entstehen.

3.)    Häufig kommt es auch vor, dass der Verfasser zu viele Emotionen in seinen Blogbeitrag legt und dadurch schlicht und ergreifend den Leser durch zu viel persönlicher Meinung regelrecht verjagt. Man darf und sollte durchaus seine Meinung zu verschiedenen Themen äußern, aber bitte in einem Rahmen, der nicht beleidigend oder ausfallend bzw. zu persönlich wird, schließlich möchte sich der Leser nicht negativ angesprochen wissen.

4.)    Auch die Länge eines Blogbeitrages sollte nicht ins unendliche ausufern, denn irgendwann ist der Leser einfach nicht mehr aufnahmefähig und klickt gelangweilt weg.

5.)    Es ist selbstverständlich absolut legitim sich als Unternehmen hervorzuheben, allerdings könnte eine ständige Selbstbeweihräucherung   dazu führen, dass man Sie nach einiger Zeit einfach nicht mehr ernst nimmt und Ihre Blogkategorie meidet und auf gar keinen Fall weiterempfiehlt. Dass man in diesem Zusammenhang die verfassten Blogbeiträge nicht ausschließlich zur Eigenwerbung missbrauchen sollte versteht sich von selbst.

Fazit:

Ein Blogbeitrag sollte informativ und mit Persönlichkeit verfasst sein.  Er sollte möglichst neutral und ohne Wertung gehalten werden. Der Leser sollte sich während des Lesens angesprochen fühlen. Ziel ist es einen Dialog zwischen Verfasser und Leser in der Form herzustellen, dass man sich auch aus eigenen Erfahrungswerten heraus gegenseitig befruchtet. So manch eine nicht unwesentliche Geschäftsbeziehung ist daraus schon entstanden.

Ihr Torsten Dieck

Torsten Dieck
...war ein geschätzter Mitarbeiter und Prokurist unseres Unternehmens. Leider ist er 2011 verstorben.


1 Kommentar zu “Bock auf Blog – Oder: Wieso bloggt man eigentlich?”

S. Gotsis says:

Interessanter Artikel – vor allem dieser „Drahtseilakt“ zwischen der Vermittlung relevanter Informationen und der gleichzeitigen Darbietung eines persönlich gestalteten Blogs. Etwas Subjektivität schwingt wohl immer mit. Es kommt auf die Intention an, die der Blogger verfolgt. Allerdings denke ich, dass richtiges Bloggen durchaus eine wertvolle Strategie sein kann, Unternehmen zu präsentieren.